Erstes Auswärtsspiel im Jahr 2016 steigt in Brannenburg

Freitag, 08 April 2016

Nach dem dritten Heimspiel seit Beginn der Rückrunde reist der ASV im vierten Spiel des Jahres mal wieder auswärts und tritt am Sonntag ab 14:00 Uhr beim TSV Brannenburg an.

Brannenburg belegt aktuell Tabellenrang 3 und ist durchwachsen in die Rückrunde gestartet: Nach einem 0:3 im Derby gegen Flintsbach und einer neuerlichen Niederlage gegen den TSV Neubeuern, konnte die Bender-Elf am Sonntag gegen Kiefersfelden den ersten Sieg in 2016 holen und den Anschluss an Au II wieder herstellen. Die Mannschaft aus dem Inntal ist auf nahezu allen Positionen fußballerisch gut besetzt, muss aber derweil den Ausfall von Ausnahmespieler Christopher Schulz kompensieren, der den TSV auch an schlechten Tagen immer wieder durch individuelles Können in Spiele zurückbringen konnte, was derzeit wohl etwas fehlt. Besonders aufmerksam müssen die Happinger am Flügel sein, denn dort wirbelt der schnelle Stefan Unsicker beim TSV. Ein Wiedersehen gibt es wohl auch mit dem Ex-Happinger Michael Jennerwein, der in der Winterpause zu seinem Heimatverein wechselte und dort schon einige Einsätze verzeichnen durfte.

Der ASV ist nach dem schwachen Spiel gegen Bad Feilnbach wieder etwas unter Zugzwang geraten. Nach dem Überraschungssieg gegen Au II ließen die Happinger jegliche Einstellung zum Spiel vermissen und verloren die Partie dann noch durch einen Weitschuss Sekunden vor dem Spielende. Derzeit hat man noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang und ein Nachholspiel, bei neun zu spielenden Begegnungen stehen jedoch noch 27 Punkte aus und Teams wie Raubling II, Bad Feilnbach und auch Flintsbach kommen immer mehr ins Rollen.

Beim ASV sind leider noch etliche Spieler angeschlagen. Sebastian Lax gehört zu den Langzeitverletzten, Michael Eberle konnte am Sonntag nicht spielen, sein Status ist weiter fraglich, daneben sind Maximilian Schaletzky, Francis Capodieci, Max Stotko und Simon Kokocinski angeschlagen. Immerhin rückte Cemil Kaya wieder in die Mannschaft, nachdem er in den ersten Spielen noch beruflich verhindert war.